
Buch
REDEN IST GOLD.
SCHREIBEN ABER AUCH.
Dass ich mich heute mit meiner Arbeit als Texterin und Lektorin auch aktiv gegen Rassismus positioniere, hat einen persönlichen Hintergrund: Ich selbst bin immer wieder in Situationen geraten, in denen ich Diskriminierung erfahren habe – im Fitnessstudio zum Beispiel oder bei der Wohnungssuche. Wie sehr diese Erlebnisse mich geprägt haben, war mir lange gar nicht klar. Zudem fehlte mir der Mut, darüber zu sprechen. Vom Schreiben dann zum Sprechen zu finden, ist für mich … nun … naheliegend.
So kam also endlich eins zum anderen.

Pink & auf den Punkt
Die »Zeilen gegen das Unbehagen« sind eine Sammlung von 23 poetischen Mikrotexten und vier Kurzgeschichten, die meine persönlichen Erfahrungen von Rassismus, Anderssein und Identität reflektieren. Das Buch ist mein kleines Statement gegen Hass und Diskriminierung.
Ich freue mich, wenn Ihr lest, über das Thema in Austausch kommt und wir niemals damit aufhören, unsere Sprache und unser Verhalten auf Vorurteile zu überprüfen.
Vom Buch zum Projekt zu den Lesereisen
Aus den 23 Mikrotexten wurden plötzlich 30 – und es werden immer mehr! Die »Zeilen gegen das Unbehagen« haben sich zu einem fortlaufenden Projekt entwickelt. In meinen Lesungen bringe ich deshalb oft neue Texte mit, die den aktuellen politisch-gesellschaftlichen Zeitgeist einfangen.
Und, das muss ich sagen: Jede einzelne Lesung mit ihren anschließenden Gesprächen ist unfassbar wertvoll. Die ungewöhnlichste fand übrigens an einem offenen Fenster in Altona statt.
Danke an alle Möglichmacher*innen! 15. Gängeviertel Geburtstag | Diversity Day Kulturhaus Süderelbe | 315. Literatur Quickie Live | Honigfabrik | Kulturhaus Eidelstedt | Goldbekhaus | Zinnschmelze | Alte Villa Niendorf | HausDrei | Villa Viva Hamburg | 51. OPEN OHR FESTIVAL Mainz | Raum für Entwicklung Krefeld | Altona macht auf! | AfroFusion Wilhelmsburg | Kulturladen St. Georg | FLAKS – Zentrum für Frauen Altona | FSP2 Altona | Baugenossenschaft dhu eG






